Benötigen Sportler eine Spezialkost?

Prof. Dr. Achim Bub spricht am 14. September 2016 in der Vortragsreihe ‚Wissenschaft nachgefragt: Körper, Geist und Sport‘ (18.00 Uhr; Wissenschaftsmanagement, Breite Straße, Lübeck)

Beschäftigt man sich mit Fragen der Ernährungswissenschaft (Ökotrophologie), so ist man sehr schnell verwirrt: Ist doch unsere Ernährung offenbar einerseits überaus komplex, anderseits jedoch auch äußerst gefährlich! Allenfalls halb gegartes Gemüse sowie Leitungswasser gelten als unbedenklich.
Dies gilt auch und insbesondere für sportlich aktive Menschen. Gern wird uns von der Nahrungsmittel-Industrie durch teilweise ausgesprochen aggressive Werbekampagnen weisgemacht, dass eine „normale“ Ernährung mit „normalen“ Nahrungsmitteln keinesfalls ausreicht. Man muss schon tief ins Portemonnaie greifen und teure Spezialprodukte kaufen, um die körperliche Leistungsfähigkeit zu 100 Prozent abrufen zu können. Ausgestattet mit hoch dotierten Werbeverträgen, unterstreichen einzelne Heroen aus dem Spitzensport diese Aussagen.
Ist das wirklich so? Was ist dran an diesen Aussagen? Kann man durch den Konsum von speziellen Riegeln, Gels oder Pülverchen seine Leistungsfähigkeit tatsächlich steigern? Was gilt als gesichertes Wissen, und welche Versprechungen gehören in den Bereich der Märchen und Fabeln?
Die Vortragsreihe „Wissenschaft nachgefragt: Körper, Geist und Sport“ wird von Prof. Dr. Wolfgang Jelkmann und Prof. Dr. Horst Pagel vom Institut für Physiologie der Universität zu Lübeck organisiert. Die Vorträge finden jeweils mittwochs im Haus der Wissenschaft (Breite Straße 6-8, Lübeck) statt. Im Anschluss bietet sich die Gelegenheit eines Austauschs („Meet the Expert!“).

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.

Weitere Informationen unter http://www.hanse-trifft-humboldt.de/ und https://www.uni-luebeck.de/universitaet.html