JRR - Jugendradsport

Unsere Grundsätze in der sportlichen Jugendarbeit

Viele Sportler und Trainer denken immer noch, dass man genauso hart und schnell wie ein Meister trainieren muss, um irgendwann Meister zu werden: „Jeden Tag etwas schneller, jede Woche etwas weiter“ lautet das Rezept für so manchen Trainingsplan. Die hohe Erkrankungsrate der Sportler und der kurzlebige Erfolg sind anscheinend kein Grund, diese zweifelhafte Methodik in Zweifel zu ziehen. Sieht man sich aber die Eigenschaften eines erfolgeichen Radsportlers genauer an, stellt man fest, dass diese sehr unterschiedlich ausgebildet sind. Der eine hat mehr Ausdauer, der andere gewinnt fast jeden Sprint. Ein weiterer ist „Bergspezialist“, ein anderer ist typischer Zeitfahrer.

Leitsätze:
Die gewünschten Eigenschaften eines Sportlers werden festgelegt und geeignete Trainingsmittel entwickelt, um diese Eigenschaften auszubilden.
Die Entwicklung des Sportlers wird über längere Zeit beobachtet. Der individuelle Trainingsplan wird über die Trainingsdauer, die Trainingsbereiche und die Trainingsmittel gestaltet und laufend an die Entwicklung des Sportlers angepasst.
Zusätzlich zum Training werden alle Jugendlichen mit Basiswissen über Trainingslehre versorgt. Sie sind in der Lage, selbst ihr Training zu gestalten und entwickeln eigene Strategien zur Verbesserung der sportlichen Leistung.

Gesundheit und Wohlbefinden des Sportlers stehen an erster Stelle.

Wenn man Jugendliche fragt, warum sie sich für den Radsport entschieden haben, kommt zu fast 100 % die Antwort: "Weil's Spaß macht in der Gruppe zu fahren und in der Natur zu sein!" Wer Spaß hat, fühlt sich glücklich. Glück ist die Summe der erfüllten Erwartungen. Wenn's mit den Ergebnisse mal nicht so läuft, prüfen wir zuerst, ob die Erwartungen nicht zu hoch angesetzt waren.

 

Infomaterial zum Herunterladen:

"Sportforum des Landessportverbandes Schleswig-Holstein":

LSV_SH_Sportforum_Sept2005_S24_25.pdf

 

Flyer der Deutschen Sportjugend und des Deutschen Olympischen Sportbundes:

Sport_mit_oder_ohne_Doping.pdf